Silvaplana
Der Wind kommt um drei. Immer.
Fünf Kilometer von St. Moritz entfernt wird hier nicht posiert. Der See zieht, die Seilbahn schlängelt sich bergauf, und das Wetter hat bereits deinen Tag entschieden.
Sommer
Wenn der Wind den Takt vorgibt
Sobald der Malojawind pünktlich am frühen Nachmittag aufkommt, füllt sich der See mit bunten Segeln: Silvaplana ist die alpine Hauptstadt für Kitesurfen und Windsurfen – mit Schulen und Verleihstationen direkt am Ufer. Wer lieber an Land bleibt, hat die Qual der Wahl: Trekkingtouren zur Fuorcla Surlej mit spektakulärem Blick auf den Bernina, Mountainbiken auf den Flowtrails des Corvatsch oder entspannte Spaziergänge entlang der Seen bis nach Sils oder zum Malojapass.
Und für die ruhigeren Tage: Stand-up-Paddling im ersten Morgenlicht, wenn der See spiegelglatt ist, oder ein – mutiger – Sprung ins erfrischende Alpenwasser.
Winter
Schnee, Eis und ein warmes Zimmer
Der Corvatsch ist bequem mit dem Skibus erreichbar: 120 Pistenkilometer auf bis zu 3’303 Metern Höhe, inklusive der längsten Nachtabfahrt der Schweiz, die jeden Freitagabend stattfindet.
Auf dem gefrorenen See ziehen sich die weissen Spuren der Langlaufloipen dahin – kilometerlange Routen mitten durch die winterliche Engadiner Landschaft.
Wer das besondere Abenteuer sucht, probiert Snowkiten auf der Eisfläche, wandert mit Schneeschuhen durch die verschneiten Wälder von Surlej oder genießt die absolute Stille bei einem Winterspaziergang über den See. Am Ende des Tages erwartet Sie das Engadiner Ritual schlechthin: das Heimkehren in das warme Holz unseres Hauses.
Fallen
Der Monat, für den man wiederkommt
Der Oktober im Engadin ist ein Naturschauspiel, das allein schon eine Reise wert ist: Die Lärchen leuchten in hellem Gold gegen das tiefe Blau der Seen und das erste Weiß der Berggipfel. Es ist die goldene Jahreszeit für Fotografen und Wanderer – mit stillen Pfaden, tiefstehendem, kristallklarem Licht und perfekten Temperaturen für Panorama-Trekkingtouren in Richtung Grevasalvas und zu den Dörfern, in denen die Zeit stillzustehen scheint.
Es ist auch der ideale Moment für einen Ausflug in den Schweizerischen Nationalpark, der nur 30 Minuten von Silvaplana entfernt liegt. Im einzigen Nationalpark des Landes, einem streng geschützten Wildnisgebiet, hallt im Herbst das Röhren der Hirsche durch die Täler. Besonders das Val Trupchun, wo Hunderte von Hirschen und Gämsen auf den Bergwiesen grasen, bietet eines der faszinierendsten Wildtiererlebnisse der gesamten Alpen.
Und wenn die Tage kürzer werden, bleibt das schönste Engadiner Ritual überhaupt: das Heimkehren in das warme Holz der Chesa Silva.
